Studieren und Forschen in Australien

Weitere Intensivierung unserer Kontakte auf gutem Weg

Die bevorstehenden Ostertage geben mir Gelegenheit, einen kurzen Blick zurück auf unsere Aktivitäten im ersten Quartal des Jahres zu werfen – wir sind dabei auf gutem Weg, die einzelnen Punkte der Empfehlungen der Australia Germany Advisory Group mit Leben zu erfüllen und umzusetzen.

Nachdem wir Anfang März unsere Kontakte und unseren Dialog mit deutschen Partnern im Umfeld des Internationalen Frauentages vorangebracht haben, konnten wir mit zwei weiteren großen Veranstaltungen in unserer Botschaft ein Publikum erreichen, das sich für Australien als Reiseziel und als Land mit attraktiven Studien- und Forschungsmöglichkeiten interessiert.

Gemeinsam mit dem in Frankfurt arbeitenden Team von Tourism Australia haben wir bei uns zur ITB – der alljährlichen großen Touristikmesse in Berlin – ein Programm präsentiert, bei dem vielfältige Facetten der Reisedestination Australien aufgezeigt wurden. Mit dabei waren Repräsentanten einer von Tourism Australia koordinierten Indigenous Roadshow für direkte Gespräche und Austausch mit Vertretern der deutschen Reisebranche. Musikalisch wurde der Abend unterhaltsam begleitet von der australischen Comedy-Rock-Band The Axis of Awesome, und der bekannte australische Koch Andrew Fielke sorgte für besondere kulinarische Erlebnisse.

In ebenso guter Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Büro von Austrade haben wir eine Woche darauf bei uns ein Research and Innovation Forum durchgeführt. Die Forschungslandschaft Australiens wurde dabei mit zahlreichen Fallbeispielen vorgestellt, und australische Universitäten haben sich interessierten Studenten präsentiert. Ein schönes Beispiel für unsere Zusammenarbeit in diesem Bereich hat sich zufällig am gleichen Tag in den Medien gefunden – schauen Sie selbst z.B. unter ABS News und Spiegel Online.

Nicht vergessen möchte ich den Besuch unseres Justizministers Michael Keenan in Berlin letzte Woche. Er hat hier teilgenommen an der Konferenz zur Bekämpfung von Antisemitismus, hatte aber auch Gelegenheit für zahlreiche bilaterale Gespräche mit Vertretern der deutschen Regierung, darunter Innenminister de Maizière.

Für die Ostertage wünsche ich allen Lesern hier auf dieser Seite des Globus eine schöne Frühlingsstimmung und allen, die in Australien sind, einen guten Herbstanfang.

“Alumni Networking” und der “6th Australian-German Science Circle” – Bildung und Forschung in Australien

Wie vorigen Juni schon stand diese Woche – zur Mitte des Sommersemesters der hiesigen Universitäten – bei uns im Blickpunkt eine Reihe von Veranstaltungen zum Thema Bildung und Forschung in Australien. Dabei geht es uns insbesondere auch darum, die Studienlandschaft in Australien vorzustellen und Alumni australischer Universitäten in ein Netzwerk einzubinden.

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Mädchen schaut sich Informationsmaterial an. Das material ist auf Tischen im Innenhof der Australischen Botschaft ausgelegt.

Alumni Networking Event in der Australischen Botschaft

(Fotos: Kate Seabrook)

Zunächst kam eine größere Anzahl Gäste in der Botschaft zu einem Alumni Networking zusammen, mit Präsentationen zweier ehemaliger deutscher Studenten der University of Queensland und der University of Melbourne, die heute in verantwortlichen Positionen der deutschen Bundesregierung sind: Dr. Rudolf Teuwsen vom Bundeskanzleramt und Dr. Stefan Klose vom Bundesumweltministerium erzählten in sehr anregender Weise von ihren Studienerfahrungen in Australien. Dabei habe auch ich selbst als Alumnus der University of Queensland noch sehr viel über die Arbeit der Naturwissenschaftler dort erfahren können – in diesem Fall konkret über die Lebensbedingungen der Flying Foxes in ihren riesigen Kolonien in den Bäumen im Hinterland von Brisbane.

Dr. Stefan Klose vom Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit steht am Rednerpult und hält einen Vortrag, hinter ihm ist eine Leinwand für den Powerpoint-Vortrag abgebildet

Dr. Stefan Klose, Bundesumweltministerium (BMUB)

Dr. Rudolf Teuwsen vom Bundeskanzleramt. In der Hand hält er ein Reclam Heft, um zu zeigen, was er dort studiert hat - Philosophy (Thomas von Aquin).

Dr. Rudolf Teuwsen, Bundeskanzleramt

(Fotos: Kate Seabrook)

Außerdem berichtete ein leitender Manager des Entsorgungsunternehmens Remondis – in seiner Sparte eines der führenden der Welt – über die Erfahrungen seines Unternehmens in Australien und wie seine Tätigkeiten dort den technologischen und logistischen Austausch zwischen unseren Ländern befördert hat.

Torsten Weber, der Managing Director bei REMONDIS International hält einen Vortrag am Rednerpult. Hinter ihm steht eine Leinwand für seine Powerpoint-Präsentation.

Torsten Weber, Managing Director REMONDIS International

(Foto: Kate Seabrook)

Fortgesetzt haben wir diese Kontakte zur akademischen und universitären Welt mit einem Frühstück mit australischen Humboldt-Stipendiaten, dem sich am gleichen Tag noch unser 6th Australian-German Science Circle anschloss. Dies ist eine nun schon traditionelle Reihe von Zusammenkünften von Vertretern aus Fachkreisen, bei der führende australische Wissenschaftler über ihre Arbeit und ihre Perspektiven auf die Hochschulwelt berichten. Dieses Mal war bei uns der Präsident der University of Queensland, Professor Peter Høj, zu Gast, der über „Excellence is essential but not enough: How to get to Excellence plus!“ sprach und damit eine angeregte Diskussion einleitete.

Gruppenfoto, Botschafter mit ehemaligen australischen Humboldt-Stipendiaten

Gruppenfoto mit australischen Humboldt-Stipendiaten

Zwischendurch war ich noch in Frankfurt und habe bei der German Australian Business Council über den Stand unserer derzeitigen Wirtschaftsbeziehungen gesprochen – eine Woche mit typischer Abwechslung also.