Konrad Adenauer Stiftung

Das Frühjahr liegt in der Luft

In Berlin macht sich bereits der Frühling ein wenig bemerkbar – jedenfalls erleben wir einige schöne sonnige Tage, die uns das Grau des Winters vergessen lassen.

Die Stadt bot damit also auch einen schönen Rahmen für den Besuch eines hochrangigen Kollegen aus dem australischen Außenministerium, der zu Gesprächen mit leitenden Beamten der deutschen Regierung hier war, um die guten Kontakte zwischen unseren Regierungen nach dem G20-Gipfel fortzusetzen. Die von Bundeskanzlerin Merkel und Premierminister Abbott vereinbarte engere Zusammenarbeit erfüllen wir nun auf beiden Seiten mit Leben.

Auf anderer Ebene konnte ich mit der Leitung der Konrad-Adenauer-Stiftung die bereits inhaltsreichen Kontakte unserer Botschaft in einem guten Gespräch fortsetzen. Wir freuen uns immer wieder, hier im politischen Berlin so offene Partner für einen Austausch und auch gemeinsame Projekte zu finden, und mit ihrer starken internationalen Ausrichtung nimmt die Konrad-Adenauer-Stiftung hier eine besondere Stellung ein.

Gelegenheit hatte ich diese Woche auch einmal wieder, der jüngeren deutschen Geschichte in unmittelbarer Weise zu begegnen: Ein Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen hat mir eindrucksvoll vor Augen geführt, wie engagiert hier in Berlin die Auseinandersetzung mit den Formen und Folgen politischer Verfolgung und Unterdrückung in der kommunistischen Diktatur geführt wird.

Aber auch die australische Seite meiner Arbeit brachte in dieser Woche eine schöne Begegnung, nämlich mit einigen neuen australischen Bürgern, die bei uns in der Botschaft im Rahmen einer Citizenship Ceremony ihre Einbürgerungsurkunden erhielten.

Gruppenbild von Botschafter Ritchie mit sechs weiteren Personen bei einer Zeremonie in der Botschaft im Rahmen einer Citizenship Ceremony

Botschafter Ritchie mit sechs neuen Australiern, die im Rahmen einer Citizenship Ceremony in der Botschaft ihre Einbürgerungsurkunden erhielten

Inzwischen kündigen sich nun die ersten großen Veranstaltungen des März an, für die meine Mitarbeiter und ich noch einiges vorzubereiten haben – dazu aber mehr nächste Woche.